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Die Armee von Sri Lanka konnte nur wenig Hilfe beisteuern
und selbst eine Woche nach Tsunami war Unawatuna ein
rechtsfreier Raum, in dem Plünderer und Banden
sich nach Belieben bedienen konnten.
Führende Armeevertreter nannten zu iherer Entschuldigung
eine "grosse Bedrohung im Norden" durch die
Tamilen.
Tatsache ist jedoch, dass der Norden unter noch grösserer
Engpässen litt und dass dort die Tamil Tigers jegliche
Plünderungen durch sofortige Exekution im Keim
erstickten.
Immerhin waren jedoch Regierungstruppen in Galle zu
sehen, welche dort unter anderem den Verkehr regelten.
Erst eine Woche nach der Flut wurde auch die Polizei
im Landesinneren um die Bereitstellung von Personal
gebeten.
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